Warum Bauherren in Dortmund mit uns arbeiten
Dortmund ist nach Castrop-Rauxel und Bochum eines unserer Kerngebiete. Die kurze Anfahrt über die A42 und A45 und unsere Erfahrung mit den unterschiedlichen Dortmunder Bauformen sind die Hauptgründe, warum uns Eigentümer hier weiterempfehlen.
Wir sind ein inhabergeführter Meisterbetrieb mit rund zehn Mitarbeitern. Sebastian Nicolaus ist auf jeder größeren Baustelle persönlich vor Ort, das ist uns bei einer Stadt wie Dortmund mit ihren sehr unterschiedlichen Stadtteilen wichtig. Ein Dach in der Innenstadt-West unterscheidet sich grundlegend von einem Reihenhausdach in Brackel oder einem Flachdach am Phoenix-See, und genau diese Erfahrung bringen wir mit.
Weil wir aus Castrop-Rauxel kommen, kennen wir die typischen Wege durch das östliche Ruhrgebiet. Materiallieferungen koordinieren wir so, dass weder die Phoenixseestraße noch die B1 zur Falle werden. Bei kurzfristigen Reparaturen, etwa nach einem Sturm, sind wir oft am gleichen oder am nächsten Werktag in Dortmund.
Kurze Wege
Etwa 15 km Luftlinie aus Castrop-Rauxel, abhängig vom Stadtteil 25 bis 30 Minuten Anfahrt.
Erfahrung mit Bestand
Werkssiedlungen, Gründerzeit-Häuser, 60er- und 70er-Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser und moderne Neubauten.
Komplettes Gewerk
Steildach, Flachdach und Zimmerei aus einer Hand, ohne Subunternehmer-Kette.
Dortmunder Stadtteile, in denen wir oft arbeiten
Dortmund hat zwölf Stadtbezirke und damit eine sehr breite Mischung an Bauformen. Hier ein ehrlicher Überblick, in welchen Quartieren wir am häufigsten unterwegs sind und worauf es dort baulich ankommt.
Hörde und Phoenix-See
Rund um den Phoenix-See finden wir moderne Stadthäuser mit Flachdächern, Attika-Anschlüssen und teils begrünten Dächern. In Alt-Hörde mischt sich das mit Werkssiedlungs-Bestand aus der Hoesch-Zeit. Schiefer- und Ziegeldächer brauchen hier oft eine sensible Sanierung.
Innenstadt-West, -Nord und -Ost
Hier dominieren Gründerzeit-Mietshäuser, oft mit Mansarddach oder steilem Sparrendach. Bei Sanierungen ist die Statik der alten Holzkonstruktionen das Hauptthema, die wir mit unserem Zimmerei-Bereich direkt prüfen können.
Aplerbeck, Brackel, Wickede, Asseln
Im Dortmunder Osten überwiegen Einfamilien- und Reihenhäuser aus den 60er- bis 90er-Jahren. Hier sind klassische Steildach-Sanierungen das Hauptthema: neue Dachpfannen, neue Unterspannbahnen, Aufdachdämmung.
Eving und Mengede
Beide Stadtteile sind durch den Bergbau geprägt. Wir achten besonders auf Setzungsrisse und alte Schieferdächer in den denkmalgeschützten Werkssiedlungen, etwa in der Langen Reihe.
Hombruch, Kirchhörde, Kley
Im Süden prägen Villen und großzügige Einfamilienhäuser das Bild. Häufig geht es um aufwendige Walm- und Krüppelwalmdächer, Gauben und Dachfenster.
Lütgendortmund, Huckarde, Dorstfeld, Schüren
Viele Mehrfamilienhäuser aus den 60er- und 70er-Jahren mit Bitumendächern, die jetzt energetisch saniert werden. Hier stehen Flachdach-Sanierung und Dämmung im Vordergrund.
Unsere Leistungen für Dortmund
Im Steildach decken wir mit Tonziegeln, Betondachsteinen und Schiefer ein. Bei Schieferarbeiten an Gründerzeit-Häusern in der Innenstadt-West oder an Werkssiedlungen in Eving arbeiten wir nach den Regeln der altdeutschen und der Schuppen-Deckung. Aufsparrendämmung ist bei energetischen Sanierungen unser Standardweg, weil sie die Wohnfläche im Dachgeschoss komplett erhält.
Im Flachdach setzen wir Bitumenbahnen und Kunststoffbahnen ein, je nach vorhandenem Aufbau und Nutzung. Rund um den Phoenix-See kommt zusätzlich oft Dachbegrünung dazu, vereinzelt auch in Verbindung mit einer PV-Anlage. Wir machen vorab eine ehrliche Statik-Einschätzung, ob das vorhandene Dach die Auflast trägt.
Im Zimmerei-Bereich erstellen wir Dachstühle, sanieren Sparren bei Schwammbefall und bauen Gauben. Gerade bei alten Dächern in Hörde, Eving oder der Innenstadt finden wir oft Holz, das ersetzt werden muss, bevor neu eingedeckt werden kann.
Bergbau-Erbe und was das für Ihr Dach bedeutet
Dortmund ist eine ehemalige Bergbau-Stadt, und das ist im Bestand bis heute spürbar. Wir erklären offen, was das für eine Dachsanierung bedeuten kann.
In Stadtteilen wie Eving, Mengede, Hörde, Huckarde und Dorstfeld gibt es Flächen, die als Bergsenkungsgebiete gelten. Setzungen können dazu führen, dass Dachstühle leicht verzogen sind, Anschlüsse an Schornsteine reißen oder die Eindeckung an einzelnen Stellen unruhig wird. Wir prüfen das vor jeder Sanierung und berücksichtigen es bei der Konstruktion neuer Anschlüsse.
Bei denkmalgeschützten Werkssiedlungen, beispielsweise in der Langen Reihe in Eving, gelten zusätzlich strikte Vorgaben des Denkmalschutzes. Schieferdächer müssen in Optik und Material erhalten bleiben. Wir arbeiten in solchen Fällen eng mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund ab.
An Standorten in Emschernähe, etwa Teilen von Mengede, sollten Sie an die Hochwasser-Thematik denken. Für das Dach selbst ist das selten relevant, für Lagerung von Material vor Ort schon.
So läuft ein Auftrag in Dortmund ab
Erstkontakt
Sie melden sich telefonisch oder per Formular. Wir besprechen kurz, ob es eilt, etwa nach Sturmschaden, und vereinbaren einen Termin.
Vor-Ort-Termin
Wir kommen aus Castrop-Rauxel zu Ihnen, schauen das Dach an, prüfen Dachstuhl und Anschlüsse und besprechen Optionen.
Angebot
Sie bekommen ein nachvollziehbares Angebot mit Material, Arbeitszeit und Anfahrt. Auf Wunsch zwei Varianten, etwa Reparatur gegen Vollsanierung.
Bauamt und Statik
Falls eine Genehmigung nötig ist, etwa bei größeren Gauben oder Aufstockungen, koordinieren wir den Bauantrag mit dem Bauordnungsamt Dortmund. Statiker holen wir, wenn nötig, hinzu.
Ausführung
Wir arbeiten in der Regel werktags zwischen 7:00 und 17:00 Uhr. Baustellen sichern wir nach den Vorgaben der BG Bau und halten die Zufahrt für Anwohner frei.
Abnahme und Garantie
Nach Abschluss machen wir eine gemeinsame Abnahme mit Fotos und übergeben Ihnen alle Dokumente, inklusive Garantieurkunden für Material und Verarbeitung.
Preise und Förderung in Dortmund
Wir nennen keine pauschalen Quadratmeter-Preise, weil das in einer Stadt wie Dortmund unseriös wäre. Eine Aufdachdämmung an einem schlichten Reihenhaus in Brackel kostet weniger als die Sanierung eines Mansarddaches in der Innenstadt-West, bei dem zusätzlich Schiefer- und Klempnerarbeiten anstehen. Was wir aber zusagen können: Sie bekommen vorab ein nachvollziehbares Angebot und keine Überraschungen am Ende.
Für energetische Sanierungen gibt es Zuschüsse und zinsgünstige Kredite über die KfW (Programm 261) und Einzelmaßnahmen-Förderung über das BAFA. Für die KfW-Förderung brauchen Sie einen Energieeffizienz-Experten, den wir gerne empfehlen oder gemeinsam mit Ihnen einbinden. Die Stadt Dortmund hat zusätzlich eigene Förderprogramme, etwa für Dachbegrünung, die rund um den Phoenix-See immer wieder genutzt werden.
